Das meinen Fans von C.Harry Kahn



Harry und der Tod am Regenberg


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Der Kriminalroman beginnt mit dem Satz: "Harry ist ein Hund". Hier könnte man mit Recht das Pendant zu den allseits bekannten Katzen- oder Schweinekrimis vermuten, doch da irrt der oberflächliche Leser: Bei "Harry" handelt es sich um einen abenteuerlichen, dichten und vor allem humorvollen Kriminalroman aus dem kanadischen Vancouver, der nicht nur durch seinen ironischen Unterton, sondern auch durch die Sozialkritik, welche sich im Konflikt zwischen den dortigen Ureinwohnern und den skrupellosen Bauunternehmern des Dorfes für die olympischen Winterspiele im Jahre 2010 widerspiegeln.
Der Krimi enthält sowohl klassische Elemente, wie den Fund einer Leiche schon zu Beginn, aber auch Action-Elemente, die eher an einen James-Bond-Film erinnern, und nicht selten werden auch Fernsehkrimis auf die Schippe genommen. Mittendrin taucht immer wieder der kleine Terrier auf, der insofern seinen Beitrag zur Aufklärung des Falles leistet, als dass er seinem Herrchen in jeder Lebenslage eine seelische Stütze ist - Harry muss immer mit, und sei es im Rucksack versteckt. Durch den Ich-Erzähler, der in Gedanken mit seinem Hund spricht, wird das ungewöhnliche Halter-Hund-Verhältnis besonders deutlich.
Gerade jetzt, kurz vor Beginn der Winterspiele, besonders zu empfehlen.



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Ich finde Harry und der Tod am Regenberg ist eine gelungene Mischung aus Spannung und Witz. Es gefällt mir gut das der "Held" so unheldenhaft ist. Oftmals sind Krimis düster und schwer. Obwohl in diesem viel Regen fällt bleibt die Geschichte locker und heiter. Trotzdem ist der Krimi Spannend. Wer schon mal in der Gegend war wird viel wieder erkennen. Auch die Politischen Probleme sind aktuel. Das macht die Geschichte schon beinahe realistisch. Das Buch ist unterhaltsam und leicht zu lesen.
Genau das richtige um kurz mal aus dem Alltag zu verschwinden.



aus: http://www.dogs-magazin.de/forum/



Was ich noch gut fand, war 'Futterneid' von Heike Westermann und 'Harry und der Tod am Regenberg' von C. Harry Kahn. Beide mit Cairn Terriern :)




Harry und das tödliche Finale


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Der Vater des Todes
Kann man mitten in New York zwei Wolkenkratzer dem Erdboden gleich machen? Was für eine absurde Idee! Bis zu dem Tag, da es tatsächlich geschah.
Kann man mitten in Berlin ein voll besetztes, schwerst bewachtes Fußballstadion in die Luft jagen? Ja, man kann, al-Qaida macht es möglich.
Es ist ein teuflischer Plan, ausgedacht von einem überspannten Terroristen. Er könnte aus dem Sauerland stammen. Abu el Mot nennt er sich, Vater des Todes. Der Name stammt, behauptet der Autor, von Karl May. Ich habe nachgeschlagen, es stimmt: Die Sklavenkarawane. Abu El Mot ist der Kopf eines menschenverachtenden Sklavenhändlerrings. Tausende hat er sicher umgebracht, vielleicht Zehntausende, so wie sein Nachahmer es jetzt versucht. Dass es nicht gelingt, verdankt er einem kleinen Schnüffelhund, der rechtzeitig Bombenalarm gibt. Dessen Herr, der Fotograf John Watson, verfasst einen Bildbericht über das Misslingen des grauenvollsten Terroraktes, den die Welt je erdacht. Als er das Buch vorstellt, auf dem Autorenfestival im Vancouver, ereilt ihn al-Qaidas Rache.
Ein humorvoller Krimi über ein gar nicht so unmögliches Ereignis. Er spielt zu gleichen Teilen in München, Berlin und im kanadischen Vancouver, und jede dieser Städte ist mit so liebevollen Details beschrieben, dass sich der Leser gleich zu Haus fühlt. Ich freue mich auf das nächste Buch von C. Harry Kahn.




Marco und der einäugige Pirat


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Er kann nicht zaubern - oder doch? von Ottokar König am 21.08.2009

Kennst du ...
  die wirkliche Geschichte von Robinson Crusoe?
Kannst du ...
  dir vorstellen, wie eine Lügengeschichte in die Zeitung kommt?
Weißt du, ...
  wer den ersten Irrgarten, das Labyrinth erfunden hat?

Vielleicht willst du das alles gar nicht wissen, und das macht auch nichts. Du wirst dieses Buch trotzdem erst weglegen, wenn du den letzten Satz, das letzte Wort gelesen hast.
Marco spielt Computer, und das kann gefährlich sein. Unvermittelt findet er sich unter Seeräubern und Piraten, und das dreihundert Jahre vor unserer Zeit. Zum Glück holt ihn der Computer wieder zurück, und Marco lernt, mit dem Programm umzugehen. In der Piratenzeit, kurz nach dem Jahr 1700, weiß er aus seinem heutigen Leben Dinge, die erst viel später entdeckt und erforscht werden, etwa, dass der Kontinent Australien wirklich existiert und dass man der Seemanskrankheit Skorbut mit Zitronensaft vorbeugen kann. Er ist kein Zauberschüler, aber manches, was er sagt und tut, grenzt für die damaligen Menschen an Zauberei.
Wenn Marco sich in der Gegenwart aufhält, erforscht er mit s einen Freunden die Vergangenheit, beispielsweise, wo das Wrack eines versunkenen Schatzschiffes zu finden ist. Und dann, dreihundert Jahre früher, geht er und holt das Gold aus dem Meer. Nur zu dumm, dass ein Journalist etwas bemerkt und mit allen Mitteln versucht, ihm auf die Schliche zu kommen.
Aber ich habe schon viel zu viel verraten. Viel Spaß beim Lesen!



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Anstatt seine Hausaufgaben zu machen, sitzt der 14-jährige Marco vor seinem Computer, gefangengenommen durch das Spiel Zeitreise zu den Piraten der Karibik. Das Programm verändert sich, und Marco findet sich dreihundert Jahre früher auf einer Karibikinsel wieder und fällt in die Hände des einäugigen Piraten aus dem Spiel.
Nachdem er in die Gegenwart zurückgeholt wird, lernt Marco, mit dem modifizierten Programm umzugehen. Von jetzt an führt er ein Doppelleben und pendelt zwischen der Karibik und seinem Leben in Deutschland hin und her. Gelegentlich passieren jedoch Pannen. Er findet sich am falschen Ort wieder, in der falschen Zeit, oder er weiß nicht, ob er überhaupt je wieder nach Hause kommt.
Marco ist ein ganz normaler Junge, aber durch sein aus unserer Zeit mitgebrachtes Wissen besitzt er gegenüber den Menschen der Vergangenheit beinahe magische Kenntnisse. Zudem kann er sich so sehr seiner Umgebung anpassen, dass er die jeweils übliche Kleidung trägt und sich mit den anderen Akteuren in deren Sprache unterhalten kann, sei es in altertümlichem Englisch, einem ausgestorbenen Indianerdialekt oder sogar in der Sprache der Delfine.
In die Geschichte werden immer wieder reale Elemente eingesponnen. Städte wie Boston, Nassau oder Panama erscheinen in ihrer damaligen Bedeutung. Ereignisse, die sich tatsächlich zugetragen haben und historische Personen wie der Weltumsegler William Dampier oder Alexander Selkirk, das Vorbild von Robinson Crusoe, und sogar der legendäre Pirat Henry Morgan, sind eingearbeitet.
Spannend und informativ. Ich habe es an alle meine Enkel verschenkt, die schon lesen können.




Die andere Seite des Mondes


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Endlich wissen wir's. Auf der erdabgewandten Seite des Mondes gibt es Lebensformen, wie wir sie bisher nur aus Star Trek kannten. Sie nennen sich Ergolaner, Subspezies Lunatiker, die aus reiner Energie bestehen und wie das gesamte Universum aus dem Urknall erschaffen wurden. Sie behüten bewohnte Welten vor Katastrophen und haben gerade alle Hände voll zu tun, einen riesengroßen Felsbrocken abzuwehren, der unserer Erde den Garaus machen würde. Allerdings gehört der Außenposten auf Luna nicht zu den erstrebenswertesten einer ergolanischen Karriere. Deshalb beschließt der Oberlunatiker, die Welt könne zum Teufel gehen. Dann kann er zurück auf seinen Heimplaneten, die Regierung stürzen und eine Diktatur errichten. Er will nur noch "Energie aus dem zweiten Universum speisen und auf Strahlen von neu geborenen Sternen ruhen."
Es gibt zum Glück auch eine Gegenpartei, die sich die Rettung der Welt nicht aus der Hand nehmen lässt. Sie ist aber auf menschliche Hilfe angewiesen und entführt zu diesem Zweck erst einen Astronauten und dann seinen Sohn und ein paar weitere Teenager. Letzten Endes gewinnen die Guten, und die Rebellen werden in Ketten der Gerechtigkeit überstellt.
Die Story ist gut erzählt, mit vielen Einzelheiten und Einfühlungsvermögen. Einen Vergleich mit hochgepriesenen Geschichten, etwa Cornelia Funkes Herrn der Diebe oder Drachenreiter hält sie jederzeit aus. Dass der Autor keine Zeichnungen mitgeliefert hat, ist eher ein Vorteil, denn kein Zeichner der Welt könnte die phantastischen Kreaturen und Formen so darstellen, wie sie sich im Kopf des Lesers entfalten. Das Kapitel in der Orionschenke, wo sich Gastarbeiter an Rote-Riesen-Energiedrinks besaufen, ist das Lustigste, was ich seit langem in einem SciFi-Roman gelesen habe Und die gelegentlichen Fußnoten geben dem Ganzen einen hübschen pseudowissenschaftlichen Anstrich.
Auch die grafische Gestaltung finde ich sehr gelungen. Fünf Sterne für ein tolles Jugendbuch.




Neapel sehen und sterben


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Neapel sehen und sterben ist im Grunde kein Krimi
Vom Krimi erwarten wir, dass er bestimmte Elemente enthält. Zuallererst einen Mord, obgleich es auch andere kaum zu überbietende Verbrechen gibt, etwa in der Banken- oder Umweltschutzszene. Dann einen klugen Detektiv (und oft als Gegenspieler einen dummen Polizisten), eine Reihe mehr oder weniger liebenswerter Charaktere, die alle Gelegenheit und Motiv haben -- bis auf einen. Und schließlich das Finale Furioso, in dem alle Verdächtigen exkulpiert werden -- bis auf den einen.
C. Harry Kahns Helden sind an nichts weniger interessiert als an Mördern, Detektiven und Polizisten. Harry, der weiße Terrier, ist kein Gangsterschreck wie Kommissar Rex und sucht nicht, wie das Schaf Miss Maple, die Irrungen und Wirrungen menschlichen Verhaltens zu ergründen. Er ist nur ein geliebter, verzogener kleiner Köter, der dann und wann eine Spur im wahrsten Sinne des Wortes erschnüffelt. Sein Herr, John Watson (der übrigens behauptet, ein direkter Nachkomme von Sherlock Holmes' Gefährten zu sein), ist ein Starfotograf, der auch gern im Filmgeschäft arbeitet. Die beiden beobachten zufällig einen Mafiamord, und unvermittelt werden sie Objekte eines Zeugenbeseitigungsprogramms. Nun geht es nicht darum, die Identität des Mörders zu enträtseln Watson und Harry müssen ihm nur aus dem Wege gehen, bis die Polizei ihn dingfest gemacht hat. Als ob das so einfach wäre!
Wer Neapel kennt, wird sich vielleicht wundern, dass Kahn eine neue Trabantenstadt erfinden muss, während er andere örtlichkeiten fotografisch genau abbildet. Nun ja, gewähren wir ihm die dichterische Freiheit! Viele seiner realistischen Szenen erwecken im Leser die Sehnsucht, "o mia bella Napoli" (wieder) einmal zu besuchen.


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aus:
www.aus-erlesen.de

April 2012

John Watson ist ein begehrter Fotograf, weltweit. Gerade kommt er aus Shanghai wieder, will sich entspannen, den Jetlag auskurieren. Seine Freundin Sally wartet schon sehnsüchtig auf ihn … und Harry, den Hund, der sein Herrchen überall hinbegleitet. Doch kaum in der heimatlichen Wohnung in Vancouver angekommen, schrillt das Telefon. Phil Marlowe(!), Kommissar und Freund der beiden muss in Neapel recherchieren und benötigt noch ein paar Reisetipps. Das kann ja so lang nicht dauern, meint John Watson und erklärt sich bereit dem Freund zu helfen. Da weiß er noch nicht, dass Neapel die beiden schneller wieder zusammenführen wird als den beiden lieb ist. Denn kaum ist der eine zur Tür raus, klingelt erneut das Telefon – das Ausruhen muss erneut warten. Am anderen Ende der Leitung wartet schon Falo Schöndorff (der Name ist eine Hommage an Volker Schlöndorff). Der Regisseur steckt in gewaltigen Schwierigkeiten: Sein Hauptdarsteller hat das Zeitliche gesegnet und die Vertretung fordert nun John Watson als Standfotograf, ansonsten würde er den Dreh platzen lassen.
Was tut man nicht alles für gute Freunde?! Unversehens sitzt John Watson im Flieger, um am Vesuv den eitlen Star gebührend in Szene zu setzen. Hündchen Harry ist natürlich mit von der Partie. Während Herrchen arbeiten muss und sich Locations (wie es so gern auf neudeutsch heißt) ansieht, passt Gelsomina auf Harry auf.
Bei einem seiner Rechercherundgänge am erhabenen Vesuv wird John Watson Zeuge eines Mordes und er drückt selber auch ab. Den Auslöser seiner Kamera. Das wird ihm zum Verhängnis. Denn die Killer sind keine Anfänger, sofort eröffnen sie das Feuer auf den neugierigen Gast. Watson kann sich retten. Bei Nero Lupo, dem Bürgermeister einer Stadt, die sich rühmt absolut frei von Mafia-Tätigkeiten zu sein, findet er Unterschlupf.
Doch die Killer sind gerissener und gewiefter als es sich der Hobbydetektiv John Watson vorzustellen vermag. Schnell setzen sie ihn unter Druck die Bilder rauszurücken. Doch die sind bei der Flucht genauso wie die Kamera kaputt gegangen. Die Speicherkarte lässt sich nicht mehr benutzen. Die Bilder sind im Eimer. Doch wie soll man einem engstirnigen Gangster erklären, der gerade aus seiner Deckung gekommen ist, dass dies nicht nötig war, weil das Gesuchte nicht mehr existiert? John Watson wird verschleppt und unter Drogen gesetzt …
Neapel sehen und sterben – der Titel erinnert an „Brügge sehen und sterben". Düstere Vorahnungen erhaschen den Leser ab der ersten Seite. Und sie werden alle wahr. C. Harry Kahn bedient sich eifrig im Filmgenre, schließlich eilt er einer Filmproduktion zur Hilfe. Der Pate, French Connection, Bond-Filme – der Autor wildert ungeniert auf der großen Leinwand. Dennoch gelingt es ihm eine eigenständige Produktion zu Papier zu bringen. Spannung bis zum Schluss ist garantiert.


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aus:
www.deutsche-krimi-autoren.de
04.04.12

Autor C. Harry Kahn begibt sich mit seinen bereits bekannten Protagonisten von Canada nach Europa/Italien. Neapel, die Stadt der Verbrechen ist sein Ziel und es wird eine mörderische Jagd. Gut und Böse sind kaum zu unterscheiden, auch nicht Freund und Feind. Somit befinden sich die Protagonisten schon bald in üble Machenschaften verwickelt. Warum der Autor so viel Verbrechen in seinen Krimi legt, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Oftmals kann der Leser die einzelnen Aktionen gar nicht so schnell verfolgen, wie dann widerum Hilfe von anderer Seite auftaucht. Der Leser hat das Gefühl jeder noch so kleine Gangster, Polizist oder Akteur hat seine eigene Kamera um den anderen zu beobachten. Trauer bleibt einzig für den Hund.
John Watson, gerade erst wieder in seiner Heimat angekommen, bekommt einen Hilferuf von einem Freund aus Neapel. Umgehend begeben sich Harry und John dort hin, um entsprechende Standaufnahmen in einem Film zu machen. Doch John lockt auch der Ruf des Vesuv und er möchte die Gelegenheit nutzen um Fotos zu schießen. Dabei gerät er in die Ermordung eines Menschen und drückt dabei noch kräftig auf seine Kamera. Nachdem er sich in auf ein Anwesen in der Nähe retten kann, ist sein Leben in Neapel keinen Pfennig mehr wert, und das von Harry auch nicht. Schon bald ist er in den Tiefen von Neapel der Gefangene eines Ganoven, der ihn mit Drogen vollpumpt. Ob er das überlebt?.... das ist nur der erste Teil, denn die Jagd zwischen den Bösewichten und der Polizei beginnt jetzt erst.
Fazit:ein wirbelnder Krimi mit vielen Eindrücken von Neapel


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