C. Harry Kahns Krimis und SciFi-Abenteuer


Harry und der Tod am Regenberg



Titelbild Harry und der Tod am Regenberg


       Vancouver, Kanada, richtet 2010 die olympischen Winterspiele aus. Wo Spiele stattfinden, wird viel gebaut. Wo gebaut wird, ist viel Geld im Spiel. Wo's um Geld geht, können Bauunternehmer nicht immer mit dem Gesetzbuch unter dem Arm herumlaufen.

    Harry ist ein Hund, ein ganz kleiner, unbedeutender. Aber mit seiner Spürnase entdeckt er auf einem Waldspaziergang eine Leiche und verwickelt dadurch seinen Herrn in einen Kriminalfall. Dieser, John Watson, ein bekannter Fotograf, wird durch zufällige Konstellationen in diesen Fall hineingezogen, obwohl ihn Krimis nur als Fernsehprogramme interessieren. Allein durch ihre Anwesenheit zur falschen Zeit am falschen Ort geraten Harry und Watson verschiedentlich in größte Gefahr und enthüllen schließlich in Interaktion mit Detektiv-Inspektor Philip Marlowe das Schema eines Bauprojekts, das auch über Leichen geht.

    Auf der Seite von "Dr. Watson" und Harry stehen die schöne Sally Potter und Schwarzer Adler, Häuptling der Squamisch-Indianer. Sie teilen die Gefahren, kommen sich wechselseitig immer wieder zu Hilfe und werden unzertrennliche Freunde.

        "Harry" ist ein abenteuerlicher, dichter und humorvoller Kanadakrimi, der trotz seines ironischen Untertons auch die sozialen Konflikte thematisiert, wie sie sich zwischen den dortigen Ureinwohnern und den skrupellosen Bauunternehmern des Olympischen Dorfes für die Winterspiele im Jahre 2010 exemplarisch verstärken.


Harry und der Tod am Regenberg   ist auch als eBook erhältlich



 




Das meinen Fans von C.Harry Kahn


  [ Die Illustrationen beziehen sich nicht auf die Leserkommentare,
    sondern auf Passagen im Text des Buches. ]






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     Der Kriminalroman beginnt mit dem Satz: "Harry ist ein Hund". Hier könnte man mit Recht das Pendant zu den allseits bekannten Katzen- oder Schweinekrimis vermuten, doch da irrt der oberflächliche Leser: Bei "Harry" handelt es sich um einen abenteuerlichen, dichten und vor allem humorvollen Kriminalroman aus dem kanadischen Vancouver, der nicht nur durch seinen ironischen Unterton, sondern auch durch die Sozialkritik, welche sich im Konflikt zwischen den dortigen Ureinwohnern und den skrupellosen Bauunternehmern des Dorfes für die olympischen Winterspiele im Jahre 2010 widerspiegeln.
    Der Krimi enthält sowohl klassische Elemente, wie den Fund einer Leiche schon zu Beginn, aber auch Action-Elemente, die eher an einen James-Bond-Film erinnern, und nicht selten werden auch Fernsehkrimis auf die Schippe genommen. Mittendrin taucht immer wieder der kleine Terrier auf, der insofern seinen Beitrag zur Aufklärung des Falles leistet, als dass er seinem Herrchen in jeder Lebenslage eine seelische Stütze ist - Harry muss immer mit, und sei es im Rucksack versteckt. Durch den Ich-Erzähler, der in Gedanken mit seinem Hund spricht, wird das ungewöhnliche Halter-Hund-Verhältnis besonders deutlich.
    Gerade jetzt, kurz vor Beginn der Winterspiele, besonders zu empfehlen.






★★★★★

Suhani
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Harry und "Dr." Watson - ein tolles Team!
Harry und der Tod am Regenberg

        Mit diesem Buch bekam ich einen Kanada-Krimi und ich bin total begeistert!
    Harry ist ein kleiner Hund, kleiner als manche Katze und lebt mit seinem Herrchen "Dr." Watson zusammen. Die Beiden sind ein eingeschweißtes Team, was das Zusammenleben angeht und ihrer beider Gewohnheiten ergänzen sich perfekt.
John Watson ist ein freischaffender Fotograf, der in Vancouver einmal ausgiebig Pause machen möchte. Als Harry bei einem Waldspaziergang eine Leiche findet ist es allerdings aus mit der Ruhe der Beiden. Watson muss nicht nur eine Aussage über seinen Fund machen, er wird auch kurzer Hand zum Tatortfotograf angeheuert, da der polizeiliche grad nicht erreichbar ist.
    Dann meldet sich auch noch ein ehemaliger Auftraggeber von Watson, der ihn damals allerdings mit seinem Honorar übers Ohr gehauen hat. Nach er ersten Ablehnung nimmt Watson doch den neuen Auftrag an. Er soll mit seinen Fotos dokumentieren, dass der Bau der Olympiaeinrichtungen der Umwelt nicht schadet.
     Aber tun sie das wirklich nicht?
    Warum ist Watsons Vorgängerin bei diesem Auftrag die Tote? Und was hat das Ganze mit Mr. Tao und den Squamish- Indianern zutun?
    Spannende Fragen, spannende Geschichte. Eine Geschichte die von einem Schreibstil getragen wird, den ich so noch nicht gefunden habe. Er ist leicht zu lesen, sehr bildlich, voller Humor und Anspielungen, auch ohne reißerische Szenen, aber mit viel Persönlichkeit und ohne immer alles deutlich beim Namen zu nennen - OHNE das etwas fehlt.
Als Beispiel:
    Bei einer wirklich gefährlichen Flucht beschreibt der Autor sehr bildlich wie der Fahrer des Fluchtautos am Fluchen ist, ohne auch nur ansatzweise einen Fluch zu benennen. Ich habe trotzdem die ganze Palette der Flüche "gehört" und hab selbst im Fluchtauto gesessen!     Was andere Autoren namentlich aufschreiben, klappt durch den Erzählstil hier ganz ohne.
    Was nicht heißen soll, das andere Szenen nicht genau benannt werden. Das Gesamtpaket ergibt eine Mischung aus allem und ist wie ein Spiel mit Worten und Ausdrucksweisen, die man zwar alle kennt, aber im Alltagstrott so nicht benutzt - ohne das es sich dabei abgehoben, überheblich oder gestelzt anhört. Auch wenn viele lustige Bemerkungen zu gewissen Szenen fallen, so ist die Geschichte nicht weniger spannend und gefahrlos für das Duo Harry und Watson und deren Helfer.
    Bei nur 160 Seiten gilt auch hier: Am Ende sind keine Fragen mehr offen und Fall gelöst. Die einzige Frage, die doch noch bleibt: In welches Abenteuer die Beiden als nächstes hineinstolpern, denn dies war erst der erste Fall des Duos. Und wem da jetzt ein paar Namen bekannt vorgekommen sind, der erfährt auch im Buch wie es sich damit verhält.
Mein Fazit:     Ich war und bin immer noch von dem Duo begeistert.
    Ein Krimi mit Herz, Witz und Spannung, der einiges aufdeckt was vielleicht in Wirklichkeit gar nicht so abwegig war, zum Bau der Einrichtungen für die Olympischen Winterspiele 2010.
    Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der mal keine trockene kriminalistische Profilerarbeit lesen will!   
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Sigrid Z.
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Ich finde Harry und der Tod am Regenberg ist eine gelungene Mischung aus Spannung und Witz. Es gefällt mir gut das der "Held" so unheldenhaft ist. Oftmals sind Krimis düster und schwer. Obwohl in diesem viel Regen fällt bleibt die Geschichte locker und heiter. Trotzdem ist der Krimi Spannend. Wer schon mal in der Gegend war wird viel wieder erkennen. Auch die Politischen Probleme sind aktuel. Das macht die Geschichte schon beinahe realistisch. Das Buch ist unterhaltsam und leicht zu lesen.
Genau das Richtige um kurz mal aus dem Alltag zu verschwinden.







aus: http://www.dogs-maga zin.de/forum/

Was ich noch gut fand, war 'Futterneid' von Heike Westermann und 'Harry und der Tod am Regenberg' von C. Harry Kahn. Beide mit Cairn Terriern :)
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Lesendes Federvieh
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    Zunächst einmal möchte ich mich ganz herzlich bei C. Harry Kahn sowie dem Schardt Verlag für die Ermöglichung dieses unglaublichen Leseerlebnisses durch die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken!

    Inhalt:
    Auf dem alltäglichen Spaziergang des Fotografen John Watson mit seinem Terrier Harry im kanadischen Vancouver, wo die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele 2010 auf Hochtouren laufen, findet Harry eine Leiche. Wider Erwarten wird sein Herrchen zum persönlichen Berater der Polizei und zum Helfer eines semiseriösen Filmproduzenten, der ihm eine Menge Geld schuldet, wodurch Harry und Watson bald tiefer in dem turbulenten Fall stecken, als sie anfänglich dachten. Dabei sind sie jedoch nicht alleine, denn sie erhalten tatkräftige Unterstützung von Inspector Philip Marlowe, der hübschen Assistentin Sally und dem ortskundigen Squamish-Indianer Andrew Black Eagle. Alle Hinweise führen zu einem Naturschutzgebiet rund um den Regenberg und einer dubiosen Baufirma, die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht.

    Eigene Meinung
    Selten fiel es mir so leicht fünf Eier zu vergeben wie für den außergewöhnlichen Kanada-Krimi "Harry und der Tod am Regenberg". Schon die ersten paar Sätze haben mich zum Lachen gebracht und ich war mir bereits zu diesem Zeitpunkt sicher, dass ich diesem Buch nur die Höchstpunktzahl gegen kann, wie sich mit jeder Seite zunehmend bestätigt hat. So beginnt es mit "Harry ist ein Hund. Im landläufigen Sinne würde man ihn wohl kaum als solchen bezeichnen. Ich habe schon Katzen gesehen, die größer waren." (S.5), was ich irrsinnig komisch fand, zudem der Ich-Erzähler in Form des Fotografen John Watson seinen "Katzen-Hund" darauf ausführlich beschreibt und man den Eindruck bekommt, dabei handele es sich um einen waschechten Menschen. Dass er allerdings tatsächlich ein Hund ist, hat einige Vorteile, denn er findet nicht nur eine sondern gleich mehrere Leichen.
     Durch den Leichenfund einer Fotografin geraten Watson und Harry mitten in die Ermittlungsarbeiten der Polizei und helfen dieser entscheidend weiter, da ihnen Watson aufgrund seiner Fotografiekenntnisse wertvolle Informationen liefern kann. Hierbei war es außerdem sehr erfrischend, dass Inspector Philip Marlowe tatsächlich etwas von seinem Handwerk versteht wie auch der Rest seines Teams und nicht der Hobbyermittler alles besser weiß, wie es in so vielen anderen Krimis der Fall ist.
    Dieses Buch hat für mich viele Highlights, doch die herrlichen Charaktere, die unglaublich viel Charme versprühen und nur so vor Authentizität strotzen, sind unübertrefflich. Ich hatte John Watson mit seinem langen Mantel und dem Kameraequipment, Harry in der Tasche, bildlich vor Augen, wie er auf dem Regenberg steht, neben ihm seine hübsche Assistentin Sally und der ortskundige Squamish-Indianer Andy, im Wortgefecht mit der Chinesen-Bauherren-Mafia. Auf den ersten Blick wirkt diese Szenerie ziemlich amüsant, doch darunter verbirgt sich auch eine Sozialkritik, welche sich im Konflikt zwischen den Ureinwohnern und der dubiosen Baufirma ob der Nutzung eines Naturschutzgebietes für die Errichtung des Olympischen Dorfes widerspiegelt.
    Ein weiterer Pluspunktes des Buches ist der stets vorhandene ironische Unterton, bei dem ich an vielen Stellen Tränen vor Lachen in den Augen hatte, wie beispielsweise als Watson und Harry von Handlangern der chinesischen Baufirma entführt werden. Anstatt vor Schreck genau deren Befehle zu befolgen, fragt der Fotograf allen Ernstes "Ist das Ding echt?" (S.61) und greift nach der Pistole. Einfach genial dieser Watson! Zudem nimmt er die gesamte Krimi- und Agentenwelt, wie wir sie tagein tagaus in Film und Fernsehen vorgesetzt bekommen, aufs Korn. Auch wenn "Harry und der Tod am Regenberg" hauptsächlich mit dem unnachahmlichen Humor sowie den außergewöhnlichen Charakteren brilliert, kommt die Spannung nicht zu kurz, denn die Geschichte endet mit James-Bond ähnlichen Action-Sequenzen in einem originellem Plot.
    Dieses Buch ist wirklich ein Beispiel dafür, dass ein Krimi auch ohne Blutvergießen grandios sein kann, weshalb ich dieses kleine Meisterwerk eines humorvollen Krimis absolut empfehlen kann!
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